Quittentorte

Beim Verarbeiten der Quitten zu Gelee denke ich mir jedesmal, dass es viel zu schade ist, die Reste der Früchte zu entsorgen, nachdem man Saft daraus gekocht hat. Sie schmecken zwar nicht mehr ganz so intensiv, wie ihre frischen Verwandten, aber trotzdem noch sehr aromatisch.

Bisquitboden

Bevor es ans Verarbeiten der Quitten geht, backe ich einen Tortenboden. Die Torte kann man aber bei Zeit- oder Ambitionsmangel ebenso mit einem gekauften Boden herstellen.

3 Eigelb
3 EL heißes Wasser
60 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Pr. Salz
3 Eiweiß
65 g Zucker
75 g Mehl
75 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Eigelb und Wasser werden zusammen schaumig gerührt. Dann werden Zucker, Vanillezucker und Salz zugegeben.

Das Eiweiß wird in einer separaten Schüssel zu steifem Eischnee geschlagen, in den der restliche Zucker eingerührt wird.

Der Eischnee wird in die Eigelb-Zuckermasse gehoben.
Mehl, Stärke und Backpulver werden in die Eiermasse gesiebt und untergehoben.

Der fertige Teig wird in eine gefettete Form gefüllt und bei 175 °C ca. 20 - 30 min gebacken.

Nach dem Backen wird der Bisquitboden zum Auskühlen auf einen Teller gestürzt.


Die Vorbereitungen

Ähnlich wie bei der Birne sind auch bei der Quitte Steinzellen im Fruchtfleisch zu finden, hier aber in viel größerer Anzahl. Und das beeinträchtigt das Mundgefühl beim Endprodukt.

Da diese Steinzellen gehäuft um das Kerngehäuse herum auftreten, kann man beides gut zusammen aus der gekochten Frucht heraus schneiden.

Die Quittenstücke werden anschließend grob geraspelt und weiter verarbeitet.





Quittentorte

Für die Quittenmasse:

750 g Quittenraspel
160 g Zucker
75 ml Zitronensaft
1 Pckg. Puddingpulver Vanille
50 g Butter
1 Msp. Safran
2 Eier

Für die Sahne:

1 Becher Schlagsahne
1 Pckg. Vanillezucker
1 Pckg. Sahnesteif

Die Zutaten für die Quittenmasse werden (bis auf die Eier) miteinander gemischt, aufgekocht und für eine Minute unter Rühren weiter gekocht. Der Safran sorgt für eine etwas gelbere Farbe - die Quitten wirken sonst etwas grau.

Die Eier werden erst untergerührt, sobald die Masse kurz - also auf etwa 90 °C - abgekühlt ist. Beim Aufkochen können sie noch nicht zugegeben werden, da das Eiweiß sonst gerinnen würde und dann in Form weißer Fäden sichtbar wird.



Die heiße Masse wird in einen Tortenring auf dem Bisquitboden gefüllt und muss jetzt abkühlen.

Nach dem Abkühlen wird die Sahne geschlagen und auf der Quittenmasse verteilt. Wer mag kann noch mit Haselnusskrokant oder Kakaopulver o. Ä. dekorieren.






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